Ein Mann - Ein Abenteuer – 1. Jesuit Joe • La Macumba del Gringo

Zeichnung & Szenario: Hugo Pratt

Ein Mann – Ein Abenteuer – 1. Jesuit Joe • La Macumba del Gringo

€ 29.80

Zeichnung & Szenario: Hugo Pratt

Ein Mann – Ein Abenteuer – 1. Jesuit Joe • La Macumba del Gringo

€ 29.80

Sprache

DE
Deutsch

Format

17×20
Gebunden

Seiten

184
Farbe

Herausgeber

Schreiber & Leser

Jahr

2018
Juli

Typologie

Sammlung
Erhältlich

Geschichte

Jesuit Joe: Die Handlung geht zurück ins Jahr 1920, der Protagonist ist der Franko-Kanadier Joseph Montour Riel, der sich selbst als Jesuit Joe bezeichnet und die rote Jacke der Mounties nur deshalb trägt, weil er diese in einer Hütte gefunden hat. Das führt unweigerlich zu einer Reihe von Missverständnissen, da er fälschlicherweise für ein Mitglied der Canadian Mounted Police gehalten wird, während er durch die verschneiten Weiten Nordamerikas zieht. Dabei legt er ein recht eigenwilliges Verhalten an den Tag, das eine verstörende Persönlichkeit offenbart: Er tötet ohne Skrupel – u.a. sogar seine Schwester – und zeigt, wie grausam er sein kann, als er drei Verfolger sowie einen Indianer, der ihm im Weg stand, tötet. Doch seine Laune ist so unbeständig, dass er plötzlich wie der freundlichste Mensch auf Erden wirkt, etwa wenn er ein entführtes Kind oder später zwei Gefangene befreit. Sein Erzfeind ist Sergeant Fox, der ihm seit Langem auf der Spur ist, um ihn zu fangen und vor Gericht zu bringen. Doch mit der Entscheidung, die Jesuit Joe trifft, als sich ihm am Ende die eine Gelegenheit bietet, seinen Erzfeind zu töten und so seinem Schicksal zu entgehen, kann wahrlich niemand erahnen…

La Macumba del Gringo: Die Handlung spielt im Sertão, einer Region Brasiliens, in der große Armut vorherrscht und in der die „Cangaceiros“ (Rebellen) versuchen, die mächtigen „Macacos“, wie die Bevölkerung hier die Regierungssoldaten nennt, in die Schranken zu weisen. Die wilde, junge Satanhia ist die Geliebte von Gringo Vargas, einem der Rebellenführer, und Schwester von Sabino, einem jungen Mann, der seine Kameraden verrät und den Tod von Gringo und vieler weiterer Cangaceiros verantwortet. Mãe Sabina, die im Ruf steht, Candomblé (schwarze Magie) zu praktizieren, hatte eine Vision von Gringo, doch als sie Satanhia davon berichtet, fällt die Reaktion des Mädchens anders aus als erwartet: Im einem Zustand des Wahnsinns tötet das Mädchen die Wahrsagerin und beginnt eine verzweifelte Suche nach ihrem Geliebten. Dieser scheint, obwohl tot, in einer Zwischenwelt gefangen zu sein, ein Umstand, der auf die Magie von Mãe Sabina zurückzuführen ist. Gringo Vargas kann das Reich der Toten nur dann friedlich erreichen, wenn er sich selbst rächt, indem er den Verräter Sabino tötet. Doch Sabino wird von seiner Schwester Satanhia getötet, die glaubt, damit Gerechtigkeit geübt zu haben. Stattdessen jedoch hat sie ihrem Geliebten dadurch seine rechtmäßige, ihn erlösende Rache genommen. So wird Gringo Vargas gezwungen, die einzige Person zu töten, die das gleiche Blut wie der Verräter in sich trägt: seine Geliebte, Satanhia. Ein fantastischer Traum, der in einer Tragödie endet..

Le origini

Jesuit Joe: Diese 48 Seiten umfassende Einzelgeschichte erschien im Band „L’Uomo del Grande Nord“, Nummer 28 der Serie „Un Uomo un’avventura“ (Juni 1980), herausgegeben durch den Verlag Cepim. Ein zweiter unvollständiger Teil wurde 1984 in der Zeitschrift „Comic Art“ veröffentlicht. 1991 folgte eine weitere Version der Geschichte einschließlich des ersten und zweiten Teils in der Zeitschrift „Corto Maltese”, jetzt mit dem Titel „Jesuit Joe“ sowie mit Storyboards, die für den Film von Oliver Austen entstanden.

La Macumba del Gringo: Diese 48 Seiten umfassende Einzelgeschichte erschien in der französischen Zeitschrift „Pilote“ (ab Ausgabe 35, April 1977), herausgegeben durch den Verlag Dargaud.

Info

Verfügbare Sprachen:

Episoden

Jesuit Joe, La Macumba del Gringo

das Buch

Jesuit Joe: Mit dieser Geschichte kehrte Pratt zum Thema der „Royal Canadian Mounted Police“ zurück, jener besonderen Polizeieinheit Kanadas, die Pratt aufgrund der Uniformen und der Traditionen gerne und intensiv studierte, nicht nur in der Zeit, als er dort persönlich weilte.

La Macumba del Gringo: Diese komplexe und surreale Geschichte ist im Jahr 1938 im Nordosten Brasiliens angesiedelt und erzählt von der Seele des ermordeten Gringo Vargas.

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